Geschichte & Gegenwart

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Eine kleine Einführung

Löwenherz und Trüffelleber

Dies ist ein Reiseführer, der Sie 14 Tage durch das Périgord führt. Hotels und Restaurants sind dabei weniger wichtig als Begegnungen mit Menschen aus längst vergangenen Zeiten.

Das Périgord ist eine Landschaft und histo-rische Provinz im Südwesten Frankreichs, die für ihr reiches historisches Erbe  (wie Richard Löwenherz), ihre Küche (wie Trüffelleber) und ihr mildes Klima bekannt ist. Seit über 2000 Jahren sind die Grenzen des Périgord nahezu unverändert. Sie fallen ungefähr mit dem heutigen département Dordogne zusammen.

Hier liegt mitten in Frankreich und doch von der Welt fast vergessen ein Landstrich mit dunklen Wäldern, in denen Trüffel versteckt liegen, tiefen Höhlen mit uralten, rätselhaften Höhenmalereien, weissen Felsklippen über lieblichen Flusstälern und Pappelhainen am Fluss.

Hier wurde in der Steinzeit, im Mittelalter und in der Renaissance die Geschichte Frankreichs geschrieben. Diese Geschichte lernen Sie kennen in Gesprächen mit Aliénor d'Aquitaine, Richard Löwenherz, Francois Ier, Cathérine de Médicis, Henri IV und anderen.

Wenn Sie den hippsten Hotspot und die angesagteste Diskothek, das billigste Hotel oder den besten Fotopunkt suchen, ist dieser Reiseführer sicher nichts für Sie. Wenn Sie sich schon vor der Reise in Land und Leute verlieben wollen, ist er jedoch goldrichtig für Sie.

Was Leser sagen:

Durch schlechte Schulnoten arg gebeutelt, habe ich eine verkrampfte Beziehung zu Frankreich. Meine französischen Reiseerlebnisse beschränken sich auf die Jahre, als ich mit knappstem Budget durch die Grand Nation tuckerte, um in England Musik, Mode und Mainstream zu entdecken. Und nun das! Durch Zufall mit diesem Buch in Berührung gekommen, reizt es mich plötzlich wieder, ein Reich zu bereisen, von dem Charles de Gaulle sagte: „Wie kann ich ein Land regieren, in dem es 246 verschiedene Käsesorten gibt." Was ist Sven Strunk gelungen, woran andere sich die Zähne ausbissen?
Der Autor ist weder Reisejournalist, noch Tourismusdirektor. Aber würde er in einem Reisebüro arbeiten, wäre er wohl in kürzester Zeit Salesmanager. Allerdings - und diese kurze Bemerkung erlaube ich mir an dieser Stelle - sind es genau solche Beförderungen, die an den Verkaufsfronten ein Vakuum an Begeisterung hinterlassen. Zurück zum Buch. Sven Strunk lässt seine Leser an einem ganz persönlichen Erlebnis teilnehmen. Das beginnt schon mit dem ersten Wunder, dass es beim Ritual der familiären Urlaubsplanung nicht zum üblichen Zoff kommt. Périgord scheint bereits im Vorfeld eine eigentümliche Macht auszuüben. Nach der kollektiven Zielbestimmung war dann Familie Strunk14 Tage lang in einem Gebiet unterwegs, das ähnlich wie die Lombardei kaum von Touristenströmen überflutet wird. Überfluten liessen sie sich dafür von sinnlichen Eindrücken der Landschaft, ihrer Geschichte und ihrer Menschen. Die Strunks widerstanden sogar der Versuchung, Bordeaux noch im Vorbeiweg einnehmen zu wollen, obwohl ihre Route den magischen Ort streifte. Dafür nehmen sie die Leser in die Steinzeit, ins Hochmittelalter und in die Renaissance mit. Und weil die Kinder mit dabei waren, kommt der Autor gar nicht erst in Versuchung, mich durch Aufführen von vielen Daten und Namen unnötig zu langweilen.
Als Motorradfahrer werde ich mich nach der Lektüre der Strunk'schen Reiseverführung nach einem Buch umsehen, das auf Zweiradfans zugeschnitten ist. Ohnehin empfehle ich, sich nebst diesem Führer noch Zusatzmaterial zu besorgen. Denn dieses schöne, liebevolle und reich bebilderte Buch ist definitiv kein Reiseführer im klassischen Sinn. Aber es verführt zum Reisen. 

Dr. Werner Fuchs

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Mein Leben nach dem Tod

Mitten im Leben sind wir mit dem Tod umfangen, hat Luther einmal gesagt. Trotzdem bleibt der Tod ein Tabu und wird oft nicht einmal mit dem Partner besprochen. Der Tod ist das dunkle Tor, durch das trotz aller Medizintechnik jeder einmal gehen muss. Einige Menschen haben schon die letzten Schritte auf dieses Tor zu beschrieben. Einige Bücher sind schon über die letzten Schritte erschienen.

Doch was ist hinter diesem Tor? Die heutige Wissenschaft weiss darauf keine Antwort. In diesem Buch gibt Bernhard von Clairvaux die Antwort. Er gilt als Heiliger und Schutzherr in der Todesstunde.

Bernhard von Clairvaux ist am 20. August 1153 gestorben. Er war Mönch, Abt von Clairvaux und Leiter des Zisterzienserordens. Er war Mystiker und wortgewaltiger Prediger. Er galt als Wunderheiler und Friedensstifter. Wie kein anderer hat er das Leben und Denken seiner Zeit beeinflusst. Es ist an der Zeit, dass auch wir in unserer Zeit wieder auf ihn hören. Denn er hatte keine Angst vor dem Sterben und er hatte keine Angst vor dem Tod.

In diesem Buch berichtet Bernhard von Clairvaux, wie es ihm nach dem Tod ergangen ist. Es ist sein Tagebuch. Der erste Eintrag datiert vom 20. August 1153 und der letzte vom 2. Januar 1203.

Dieses Buch über das Leben nach dem Tod basiert auf den Worten Rudolf Steiners und Bernhards von Clairvaux. Es basiert also auf den Worten von Toten. Pierre Le Trognon hat sie zusammengeführt und ein Tagebuch daraus gemacht. Wenn er nicht mehr weiter wusste, sind ihm Dante Alighieri, Johann Wolfgang von Goethe, Anette von Droste-Hülshoff und andere zur Seite gesprungen. In diesem Sinne sprechen in diesem Buch tatsächlich die Toten zu uns über das Leben nach dem Tode.

Man kann dieses Buch als Fantasy lesen. Man kann es als historisches Tagebuch lesen. Man kann es lesen, wenn man in das Denken und Wirken Bernhards von Clairvaux eintauchen will. Man kann es lesen, wenn man eine leicht verdauliche Lektüre der Angaben Rudolf Steiners sucht. Und man kann es so lesen, dass es das eigene Leben vor dem Tod völlig verändert.

Dann muss man sich allerdings beim Lesen anstrengen. Man muss lesen und völlig eintauchen in die Erlebnisse, die Bernhard nach dem Tode gehabt hat. Gleichzeitig muss man anfangen, sich seine eigenen Bilder zu machen. Was werde ich sehen, nach dem Tode? was werde ich für Gefühle haben nach dem Tode? Was wird von mir bleiben nach dem Tode? Und zwar nicht auf der Erde sondern jenseits der Erde, jenseits der Materie. Damit gibt man sich selber Antwort auf die uralte Frage: Wer bin ich? Wer bin ich noch, wenn ich keinen Besitz mehr habe? Wer bin ich noch, wenn ich keinen Körper mehr habe? Wer werde ich, wenn ich das erlebe, was die anderen an mir erlebt haben?

So wird dieses Buch zur existenziellen Erfahrung. Die Antworten sind an keine Religion und kein Wissen gebunden. Sie sind Folge unvoreingenommenen Denkens. Und sie werden im Buch gegeben in den Erlebnissen Bernhards. Wenn man das Buch so liest, wird fortan das eigene Leben intensiver und „ewiger“ werden.

Awaken the wizard within

In diesem Buch wird der Leser in das Reich der Magie geführt. Dazu muss er allerdings Englisch können, sonst wird es nichts.

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